Bee-Gann
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Über uns

Mein Name ist Markus Gann, geboren am 30.03.1975 und wohne in der schönen schwäbischen Kleinstadt Metzingen, auch als Hugo Boss City bekannt.

Rings um Metzingen stehen die Völker von meinem Vater und mir zum Großteil auf den städtischen Streuobstwiesen. Derzeit betreue ich neben meinen 30 Völkern auch noch die 25 meines Vaters und über die Saison kommen dann nochmals 100 Begattungseinheiten für die Standbegattung und ca. 100 für die Belegstellen dazu. Ausgebremst wird man nur durch die fehlende Zeit oder das Wetter.

2014 reifte die Überlegung, das Hobby in ein Nebenerwerb auszuweiten. Das hat dann bis 2016 auch geklappt, wurde dann aber durch das Wachsproblem jäh beendet und alle Mühe innerhalb weniger Monate regelrecht auf -100 zurück gesetzt. Auf 0 wäre einfach gewesen, durch die komplette Belastung durch das Wachs, musste erst alles mühsam saniert werden. Dies dauerte bis in 2018. Während der ganzen Arbeit haben wir uns dann auch dazu entschlossen unseren Schwerpunkt noch mehr auf die Königinnenzucht un Vermehrung zu legen.

Zur Buckfast wechselte ich nach vielen Jahren mit der Carnica, mit dieser war es mir einfach nicht möglich 120 Völker neben der normalen Arbeit zu bewirtschaften. Selbst 30 brachten einen da schon an die Grenzen. Also wurde die Buckfast "probiert". Erstmal bei einer der Anzeigen im Internet bestellt und dann im Folgejahr geschaut was da passiert. Was soll ich sagen, noch schlimmeres Schwarmverhalten und noch aggresiver wie meine bisherige Landrasse. DOch dann bekam ich von Heike Aumeier eine handbesamte Königin aus 2012 und ja, zuerst war ich da sehr skeptisch und hab erstmal nur 30 Töchter in die Ableger gesteckt. Im Jahr darauf wusste ich dann was eine richtige Buckfast ausmacht und wie sie zu sein hat. Diese Königin hatte mich so überzeugt, dass daraufhin direkt Belegstellen besucht wurden und ich meine Überproduktion an unbegatteten auch zum Kauf angeboten hatte. In 2015 und 2016 hatte ich bis auf meine Ligustica nur noch Buckfast und bereue diese Entscheidung bis heute nicht. Klar ist es viel Aufwand mit Fahrten nach Ameland, Baltrum, Hausberg oder Karwendel, aber lieber sitze ich die Stunden im Auto statt alle 4-5 Tage meine ehemalige Landrasse auf Zellen zu prüfen.

Seit über 6 Jahren mache ich keinerlei Schwarmkontrolle mehr, eine Zeitlang gab es noch den Flügelschnitt, aber auch auf diesen verzichte ich schon über 5 Jahre. Meine Völker werden im Frühjahr und Herbst kontrolliert ob alles in Ordnung ist, dazwischen werden nur die Honigräume gegeben und gegen die Varroa behandelt. 99% meiner Königinnen sehen mich nur 2 mal im Jahr und das Brutnest bleibt ebenfalls unangetastet. Lediglich Neuanpaarungen werden immer wieder mal geöffnet um zu sehen wie die Entwicklung ist und ob die potentielle Zuchtmutter kann was man erwartet. Tatsächlich prüfen wir die Zuchtmütter indirekt über die Töchter. Meist im selben Jahr der Begattung wird bereits in den Mini Plus eine Vorauswahl getroffen und davon dann noch Testserien angelegt. Diese können Mitte/Ende Juli und im August auch erworben werden. Zudem beliefern wir damit auch andere Imker die dann im Jahr darauf direkt ihr Feedback geben. So sieht man am besten wie sich die Töchter bei unterschiedlicher Standbegattung entwickeln und ob man dann Mitte/Ende Mai bereits von ihr nachziehen kann.

Nach dem Erwerb eines 40 Jahre alten Besamungsgerätes kam vor 2 Jahren ein neues von Schley dazu und die Handbesamung kommt auch bei uns immer mehr zum Einsatz.

VSH Zucht betreiben wir nicht, zumindest nicht aktiv. Worauf wir wert legen ist ein gutes Hygiene Verhalten. Was bringt einem die beste Honigleistung wenn dafür die Bienengesundheit auf der Strecke bleibt? Für VSH Zucht haben wir eine Kooperation mit einem befreundeten Imker, der sich da in den letzten Jahren hinein gearbeitet hat.

Noch als Hinweis für mögliche Zuchtanfänger, Buckfast ist nicht gleich Buckfast. Wichtig ist erstmal sich in die Pedigrees einzulesen. Dazu empfehle ich das von Thomas Rüppel, wer hier ins Archiv geht, sich den Aufbau seiner Linien anschaut und versteht was und wie er vorgeht, der kann sich an die Zucht machen. Aber bitte bedenken, Buckfast ist nicht gleich Buckfast. Jede ANpaarung muss zur jeweiligen Linie passen bzw. in der jeweiligen Linie erfolgen um erbstabiles Material zu erhalten. Bei jeder Anpaarung mit einer anderen Linie kommt es meist wie in der Standbegattung zu "blender" Königinnen die durch Heterosis mehr versprechen wie sie am Ende halten können. Dies erfordert wieder eine sorgfältige Auslesearbeit. Sauber geführte Linien stehen einer Standbegattung wenig nach, werden von dieser aber im Normalfall immer übertroffen!

DIe Königinnenzucht und Vermehrung werden wir nun weiter ausbauen, die Nachfrage übersteigt oft unsere Kapazitäten und steigert sich von Jahr zu Jahr. Wichtig ist uns dabei, keine Königinnen umsonst schlüpfen zu lassen und dazu auch die Qualität bei zu behalten. Kälte und Trachtmangel ist hier kein Problem, erst wenn es Honigtau gibt wird es schwierig, die Annahme geht dann von 90-95% auf 15-25% herunter und die Versorgung lässt nach. Hier muss dann weiter aussortiert werden um vernünftiges Material anbieten zu können. Daher zeigen Sie bitte Verständnis wenn es einmal zu Verzögerungen kommt.

Wir garantieren, dass sämtliche Königinnen bei uns umgelarvt werden, im Brutschrank schlüpfen dürfen bzw. bei der Stand-/Belegstellenbegattung als schlupfreife Zelle im Mini Plus. Wir vermehren sobald es das Wetter zulässt und haben dazu Völker die wir Ende März aus der Gegend um den Kaiserstuhl bekommen. Diese sind dann bereits kurz vor der Schwarmstimmung und bieten sich als perfekte Völker für die Larvenpflege an. Zukäufe erfolgen nur für die Zucht und zum Testen neuer Linien, wir beziehen keine Königinnen aus dem In- oder Ausland und verkaufen diese dann als unsere wie es bei manchen Anbietern im zeitigen Frühjahr oder sogar das ganze Jahr gängige Praxis zu sein scheint.

Bei Kontaktaufnahme bitte gerne das Du nutzen, unter Imkern ist man per Du ;)

Vielen Dank fürs Lesen und Vertrauen

Markus (Gann)


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